Modulierende Verbrennungstechnik

Modulierende Verbrennungstechnik

  • Modulationsbereich 3:1
  • Volumetrische Öldosierung
  • Elektronischer Brennstoff/Luft-Verbund
  • Unempfindlich gegenüber Luftblasen in der Ölversorgung
  • Intuitives Bedien- und Steuerkonzept über Display
  • Motor-Pumpen-Einheit mit integrierter Antriebselektronik
  • Niedriger Bedarf an elektrischer Energie
  • Ideal für Brennwertkessel geeignet

Die modulierende Verbrennungstechnik ist unsere Antwort auf die Erfordernisse von Heizanlagen in modernen, gut gedämmten Gebäuden. Dort nimmt der Leistungsbedarf zur Trinkwassererwärmung im Verhältnis zur Heizlast zu. Aus dieser Diskrepanz ist nicht zwangsläufig die Forderung nach einer Regelbarkeit der Feuerungsleistung abzuleiten. Denn in vielen Fällen werden zur Trinkwassererwärmung Speicher eingesetzt, die den zeitlichen Verlauf der Zapfvorgänge von der Wärmeeinspeisung des Brenners entkoppeln. Auch die Einbindung einer solarthermischen Anlage über einen Heizwasser-Pufferspeicher bewirkt eine Entkopplung der Feuerungsleistung von der aktuellen Heizlast. All diese Speicherlösungen benötigen jedoch Platz und sind sehr kostenintensiv. Wer also die Größe der Speicher reduzieren möchte, sollte ein Feuerungssystem einsetzen, das in der Lage ist, die Speicher in einer aus Komfortsicht angemessenen Zeit zu laden. Anderseits muss die Leistung soweit reduziert werden können, damit die Kapazität des Speichers in möglichst großem Umfang regenerativen Energiequellen zur Verfügung steht.  Der modulierende Blaubrenner HLM 35 geht mit diesen Lastanforderungen intelligent um: Er liefert zu jedem Zeitpunkt genau die von der Steuerung des Heizgerätes angeforderte Energiemenge, die unter Berücksichtigung der freien Speicherkapazität und der zu erwartenden regenerativen Einspeisung notwendig ist. Es wird also nur der Energiebedarf durch Heizöl gedeckt, der aktuell nicht durch regenerative Energien gedeckt werden kann. Durch den hohen Modulationsbereich des Brenners, kann man diese Zuheizschwelle weiter absenken. Denn sollte der regenerative Anteil kleiner ausfallen als erwartet, bringt der Blaubrenner HLM 35 dank seiner Leistungsreserven das System innerhalb kurzer Zeit wieder auf die geforderte Temperatur. 

Neben der Brennstoffeinsparung durch eine intensivere Nutzung regenerativer Energiequellen ergibt sich bei modernen Brennwertkesseln ein weiteres Einsparpotential im Teillastbetrieb. Bei gleichbleibender Größe der Wärmetauscherfläche und  sinkender Feuerungsleistung reduziert sich die Abgastemperatur, wodurch der Kondensatabscheidegrad und damit die Brennwertnutzung zunehmen. Der daraus resultierende Energiegewinn führt zu einer weiteren Effizienzsteigerung, was sich erneut in einem geringeren Brennstoffbedarf niederschlägt.

Auch bezüglich der Emissionen ergeben sich durch die Modulation der Feuerungsleistung deutliche Vorteile. Zum einen ist ein Start des Brenners am idealen Lastpunkt und damit bei minimalen Startemissionen möglich. Zum anderen wird die Starthäufigkeit durch die Regelbarkeit der Feuerungsleistung reduziert. Im stationären Betrieb bewirken die hohen Drücke des Gebläses eine deutliche Emissionsreduzierung gegenüber herkömmlichen Lösungen. Durch den Einsatz modernster Antriebstechnik für Ölpumpe und Gebläse wird der Bedarf an elektrischer Energie gegenüber einstufigen Blaubrennern etwa halbiert.